Weltkindertag

Bundesweite Aktion des Kinderschutzbundes am Weltkindertag 2020:
HomeRun – jede Familie für sich und doch alle gemeinsam.

                                               

Ein virtueller Spendenlauf macht auf die Situation von bedürftigen Kindern aufmerksam
Jedes Kind hat ein Recht auf digitale Teilhabe – nicht nur während einer Pandemie. „Wir wollen bedürftigen Kindern und Jugendlichen deshalb einen Laptop oder ein Tablet finanzieren, mit dem sie Hausaufgaben machen, Referate vorbereiten und an Videokonferenzen teilnehmen können.
Und, da wo es fehlt, finanzieren wir Kindern einen Internetanschluss…“ zitiert Landesvorsitzender Wolfgang Berzau die gute Absicht des Gesamtverbandes.

„Mit dem virtuellen Spendenlauf können wir das in diesem Jahr wahr werden lassen. Nutzen Sie den Sonntag für einen besonderen Ausflug in Familie!“, schlägt Berzau weiter vor. Es gibt keine Altersbeschränkungen und keine Streckenvorgaben. Wer möchte, kann dabei sein und joggen, walken, gehen oder sich mit dem Rollstuhl/Handbike fortbewegen. Jeder so zurückgelegte Meter ist bares Geld wert…
Wie man zu seiner Startnummer weiterlesen »

Ehrenamt

Engagiert und unbezahlbar:
Unseren Ehrenamtlichen ein herzliches Dankeschön

                                                   

… Sie zeigen ihr Statement „Corona-like“, nämlich bildlich: einige unserer engagierten Mitstreiterinnen im Ehrenamt aus der Region Harz.

Anlässlich der Woche des ehrenamtlichen Engagements möchten wir uns bei allen unseren ehrenamtlich Engagierten in den Orts- und Kreisverbänden, in unseren vielen Aktionen  und Projekten bedanken!
Gemeinsam für die Zukunft aller Kinder in Sachsen-Anhalt sichern zur Zeit ca. 60 Ehrenamtliche die telefonische Beratung an den Kinder- und Jugendtelefonen sowie Elterntelefonen der Standorte im Land, weitere ca. 40 stehen in den Startlöchern, um die Beraterteams in Kürze – nach ihrer Ausbildung – zu verstärken. In vielen Orts- und weiterlesen »

Kinderschutzbund Sachsen-Anhalt fordert mehr Fachkräfte und mehr finanzielle Mittel für den Kinderschutz im Land

Zum Tod des zweijährigen Tim in Querfurt:

Laut Statistischem Landesamt sind allein die Verdachtsmeldungen wegen Kindeswohlgefährdung von 2018 zu 2019 um rund zehn Prozent gestiegen. Allein diese Zahl macht deutlich, dass die zuständigen Mitarbeiter mehr Einzelfällen nachgehen müssen. „Wer den Vorrang des Kindeswohls will, der muss auch die zunehmende Sensibilisierung der Öffentlichkeit wollen und der muss selbstverständlich die zuständigen Institutionen in die Lage versetzen, jede einzelne Meldung fachlich und gründlich prüfen zu können und ihr nachgehen zu können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Jugendämtern tragen eine hohe Verantwortung und machen einen guten und wichtigen Job. Aber auch sie sind nicht unbegrenzt belastbar. Seit 2012 steigen allein die Verdachtsmeldungen stetig an, die Mitarbeiterzahl jedoch nicht. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es leider wohl nie, aber danach zu streben ist unsere gemeinsame Pflicht!“, so Geschäftsführerin Andrea Wegner.

Bereits in zahlreichen Interviews und Stellungnahmen ermutigte Wegner die um Kinder besorgten Bürgerinnen und Bürger, in ihren Bemühungen um Hilfe für diese Kinder und ihre Familien nicht nachzulassen: „Man bekommt ja nicht automatisch eine Rückmeldung über das Prüfergebnis. Aber wenn sich in den Beobachtungen am Kind wochenlang nach einer Verdachtsmeldung nichts ändert, macht es Sinn, noch einmal aktiv zu werden.“ Es gebe laut der Geschäftsführerin meist noch eine höhere Instanz, die informiert werden könne und wohin man ggf. auch Beschwerden richten könne, wenn augenscheinlich nichts passiert in dem angezeigten Fall. Bürgermeister, Landräte, Kommunalvertreter seien da ebenso gefordert, wie Mitglieder des Kinderschutzbundes. „Wir fungieren nicht selten als Ombudsstelle und bemühen uns um gute Lösungen vor Ort. Für das notwendige ‚Mehr‘ an vorbeugender Kinderschutzarbeit vor Ort und einheitlichen Qualitätsstandards in den Regionen wünschen wir uns seit Jahren ein Kinderschutzzentrum mit einem fachlich gut aufgestellten interdisziplinären Team, das vor allem auch in den ländlichen Regionen unterwegs sein kann, aufklärt und Eltern sowie Fachkräfte gleichermaßen stärkt“, führt Wegner weiter aus. Dem Kinderschutzbund ginge und gehe es nie vorrangig um Kontrolle von Familien oder Einrichtungen für Kinder und Jugendliche, sondern um gemeinsame Lösungen für Probleme vor Ort. Je früher diese erkannt und benannt werden, desto schneller werde es besser für alle Beteiligten. Sobald der neue Kinderbeauftragte des Landes, Herr Holger Paech, seine Arbeit aufnimmt, werde man sich über weitere Schritte in diese Richtung verständigen.

Zu Landrat und Jugendamtsleitung des Saalekreises sowie zu Bürgermeister Andreas Nette in Querfurt hat der Kinderschutzbund Kontakt aufgenommen und Unterstützung in dieser Krisensituation angeboten: „Wir können uns nur zu gut vorstellen, was ein solcher Fall mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Kontext Kinderschutz – Polizei inklusive – in der Kommune macht. Deshalb müssen wir jene stärken, die sich auch weiterhin tagtäglich um das Wohl der Kinder dort zu bemühen haben.“

Weitere Artikel zum Thema finden sie hier:

https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/kindesmisshandlung-hilfe-ansprechpartner-kinderschutzbund-100.html

https://www.mz-web.de/querfurt/nachbarn-beklagen-behoerdenversagen-der-grausame-tod-eines-zweijaehrigen-in-querfurt-37018370

Zeugnis -> Telefon!

Am heutigen 15.07. ist es wieder soweit, letzter Schultag dieses Schuljahres und es gibt Zeugnisse in Sachsen-Anhalt.

Ist niemand da, der sich mitfreut über das Zeugnis? Weiß ein Kind oder Teenager nicht, wie er sein Zeugnis den Eltern „präsentieren“ soll? Was sagen Eltern ihren Kindern, wenn das Zeugnis weit hinter deren Erwartungen zurück blieb? Um den Start in den Feriensommer 2020 nicht zum Fiasko werden zu lassen, empfiehlt es sich, ggf. zum Telefonhörer zu greifen. Die kostenfreien Rufnummern der Nummer gegen Kummer e.V. werden an diesem Mittwoch für Sachsen-Anhalter zum Zeugnis-Telefon. weiterlesen »

Gemeinsame Presseerklärung von Kinderschutzbund Sachsen-Anhalt und Paritätischem Wohlfahrtsverband Sachsen–Anhalt

Kinder in der Corona-Pandemie:

Gemeinsam „den Stein ins Rollen“ bringen – für unsere Kinder!


Die Corona-Pandemie ist inzwischen auch zu einem ernst zu nehmenden Risikofaktor für Gewalt in der Familie geworden, begründet durch Frustration, Unzufriedenheit und Überforderung.

Darauf weisen der Kinderschutzbund Landesverband Sachsen-Anhalt und der Paritätische Wohlfahrtsverband Sachsen–Anhalt aus Anlass des Tages der gewaltfreien Erziehung am heutigen 30. April hin. weiterlesen

Gemeinsam „den Stein ins Rollen“ bringen – für unsere Kinder!

-zum Internationalen Aktionstag für gewaltfreie Erziehung –

Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/elbstones104_v-contentgross.jpg

Anlässlich des internationalen Aktionstages für gewaltfreie Erziehung am 30. April 2020, wollen wir gemeinsam mit Ihnen, liebe Mütter, Väter, Großeltern, Tanten, Onkel und vor allem Kinder virtuell einen „Stein ins Rollen bringen“.

Steine sind sehr symbolträchtig. Sie sind Zeitzeugen, sie stehen für die Ewigkeit und aufgrund ihrer unwandelbaren Eigenschaften symbolisieren sie auch Weisheit und ewiges Leben. Steine sind aber ebenso Symbole für Lieblosigkeit, Hartherzigkeit, Gefühllosigkeit. Grausamen Menschen wird ein Herz aus Stein nachgesagt.

Aber was Steine bewirken, liegt in unserer Hand. weiterlesen »

Kinder sind unschlagbar

Quelle: https://www.lahn-dill-kreis.de/aktuelles/news-archiv/archiv-details/news/kinder-sind-unschlagbar-2/

„Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig“ §1631 Abs. 2 BGB

Dieses Gesetz wurde im Jahr 2000 vom deutschen Bundestag beschlossen. Der DKSB Sachsen – Anhalt setzt sich seit nun mehr 16 Jahren für den Tag der gewaltfreien Erziehung ein.

Sein Ziel ist es, die Eltern in der Umsetzung einer gewaltfreien zu unterstützen und die gesamtgesellschaftliche Verantwortung für ein Aufwachsen ohne Gewalt zu betonen.

Aufgrund der aktuellen Situation ist es uns nicht möglich unseren Aktionstag wie gehabt zu organisieren. Aus diesem Grund haben wir uns etwas einfallen lassen, daher unsere Frage an Sie: In welchen Situationen war/ ist Ihr Kind unschlagbar … süß, tollpatschig, liebenswert oder einfach nur glücklich?

Lassen sie uns Ihre Geschichten, Videos und Fotos gern zukommen!

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