Nummer gegen Kummer auch an den Feiertagen erreichbar

Magdeburg, 22. Dezember:  Der Kinderschutzbund Sachsen-Anhalt als Träger der Kinder- und Jugendtelefone Halberstadt und Magdeburg sowie des Elterntelefon Magdeburg teilt mit, dass die Beratungstelefone in diesem Jahr auch an den Feiertagen für Eltern, Kinder und Jugendliche sowie alle weiteren Ratsuchenden in Sachen Familie erreichbar sein werden.

„Unser Dachverband Nummer gegen Kummer hat mit dem Bundesfamilienministerium die nötigen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass unsere ehrenamtlichen Beraterinnen und Berater auch an den Weihnachtsfeiertagen, Silvester und Neujahr die Telefone besetzen können“, vermeldet Andrea Wegner, Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes. Besonders dieses Jahr 2020 habe gezeigt, wie sehr die telefonische und Online-Beratung gebraucht werde. „Die sogenannte „stille Zeit“ ist für viele Kinder und Familien leider gar nicht so still. Damit kein Hilferuf ungehört bleibt, haben sich auch Beraterinnen und Berater aus Sachsen-Anhalt bereit erklärt, Kinder- und Jugendtelefone wie an den regulären Beratungstagen zwischen 14.00 und 20.00 Uhr und die Elterntelefone zwischen 09.00 und 11.00 Uhr zu besetzen.“

In einem persönlichen Brief bedankt sich Bundesfamilienministerin Franziska Giffey bei den ehrenamtlichen Beraterinnen und Beratern. Sie schreibt: „Durch Ihren Einsatz, Ihre Zeit und Großzügigkeit sich dafür einzusetzen, dass die ‚Nummer gegen Kummer’ ein Ansprechpartner ist, an den sich junge Menschen und deren Eltern wenden können, auch in Zeit wie diesen … die den Alltag von vielen Familien erschweren und so zu mehr Einsamkeit und Konflikten in der Familie führen können. … Daher würde ich mich sehr freuen, wenn wir gemeinsam alles dafür tun, daß ein verzweifelter Hilferuf über die Feiertage und während des Lockdowns nicht ins Leere läuft. Sie haben meine Unterstützung und meine aufrichtige Anerkennung.“

In Sachsen-Anhalt engagieren sich zur Zeit 75 aktive und etwa 45 in der Ausbildung befindliche Beraterinnen und Berater an den Standorten Halberstadt, Halle und Magdeburg. Sie leisten wöchentlich 60 Stunden am Kinder- und Jugendtelefon und 20 Stunden am Elterntelefon. Diese Stundenzahl wird sich also zum Jahresausklang nochmals erhöhen.

Dafür gebührt ihnen unser aller Respekt und vor allem unsere Dankbarkeit für ihren verlässlichen und kompetenten Job, den Anrufenden zuzuhören und beizustehen, Mut zu machen oder zu trösten.

Mehr erfahren Sie unter www.dksb-lsa.de

Weihnachten 2020

Weihnachten 2020 ist besonders.
So, wie das gesamte Jahr 2020 besonders war: sehr herausfordernd, stressig, verwirrend, Angst einflößend, traurig…
Aber es hat uns auch besonders zusammenrücken lassen, den Fokus stärker auf das Wesentliche richten lassen, nämlich auf Familie, Freunde, Freude und vor allem Gesundheit.
Was macht Weihnachten 2020 für Sie zu einem freudvollen Familienfest? Wie bekommen Sie dies „gebacken“? Wir freuen uns, von Ihnen zu lesen oder zu hören…

Alles Gute und einen schwungvollen Start ins Jahr 2021 wünscht

Ihre/Eure
Kinderschützer-Familie

Wir ziehen um!

Liebe Webseitenbesucherinnen und Webseitenbesucher,

 

wir sind umgezogen in die Otto-von-Guerike-Straße 6, 39104 Magdeburg.

Leider sind wir unter unserer allseits bekannten Telefonummer derzeit nicht zu erreichen, das sollte sich aber hoffentlich in Kürze ändern.

Die anderen Kommunikationskanäle, wie das Kontaktformular, unsere Kontakt-Email oder die Facebook-Seite sind weiterhin verfügbar.

In dringenden Fällen steht auch die Handynummer: 0171-7843680 zur Verfügung.

Wir wünschen Ihnen dennoch anregende Informationen auf unserer Homepage und freuen uns über Ihr Feedback.

 

Ihr Kinderschutzbund – Landesverband Sachsen-Anhalt

Weltkindertag

Bundesweite Aktion des Kinderschutzbundes am Weltkindertag 2020:
HomeRun – jede Familie für sich und doch alle gemeinsam.

                                               

Ein virtueller Spendenlauf macht auf die Situation von bedürftigen Kindern aufmerksam
Jedes Kind hat ein Recht auf digitale Teilhabe – nicht nur während einer Pandemie. „Wir wollen bedürftigen Kindern und Jugendlichen deshalb einen Laptop oder ein Tablet finanzieren, mit dem sie Hausaufgaben machen, Referate vorbereiten und an Videokonferenzen teilnehmen können.
Und, da wo es fehlt, finanzieren wir Kindern einen Internetanschluss…“ zitiert Landesvorsitzender Wolfgang Berzau die gute Absicht des Gesamtverbandes.

„Mit dem virtuellen Spendenlauf können wir das in diesem Jahr wahr werden lassen. Nutzen Sie den Sonntag für einen besonderen Ausflug in Familie!“, schlägt Berzau weiter vor. Es gibt keine Altersbeschränkungen und keine Streckenvorgaben. Wer möchte, kann dabei sein und joggen, walken, gehen oder sich mit dem Rollstuhl/Handbike fortbewegen. Jeder so zurückgelegte Meter ist bares Geld wert…
Wie man zu seiner Startnummer weiterlesen »

Ehrenamt

Engagiert und unbezahlbar:
Unseren Ehrenamtlichen ein herzliches Dankeschön

                                                   

… Sie zeigen ihr Statement „Corona-like“, nämlich bildlich: einige unserer engagierten Mitstreiterinnen im Ehrenamt aus der Region Harz.

Anlässlich der Woche des ehrenamtlichen Engagements möchten wir uns bei allen unseren ehrenamtlich Engagierten in den Orts- und Kreisverbänden, in unseren vielen Aktionen  und Projekten bedanken!
Gemeinsam für die Zukunft aller Kinder in Sachsen-Anhalt sichern zur Zeit ca. 60 Ehrenamtliche die telefonische Beratung an den Kinder- und Jugendtelefonen sowie Elterntelefonen der Standorte im Land, weitere ca. 40 stehen in den Startlöchern, um die Beraterteams in Kürze – nach ihrer Ausbildung – zu verstärken. In vielen Orts- und weiterlesen »

Kinderschutzbund Sachsen-Anhalt fordert mehr Fachkräfte und mehr finanzielle Mittel für den Kinderschutz im Land

Zum Tod des zweijährigen Tim in Querfurt:

Laut Statistischem Landesamt sind allein die Verdachtsmeldungen wegen Kindeswohlgefährdung von 2018 zu 2019 um rund zehn Prozent gestiegen. Allein diese Zahl macht deutlich, dass die zuständigen Mitarbeiter mehr Einzelfällen nachgehen müssen. „Wer den Vorrang des Kindeswohls will, der muss auch die zunehmende Sensibilisierung der Öffentlichkeit wollen und der muss selbstverständlich die zuständigen Institutionen in die Lage versetzen, jede einzelne Meldung fachlich und gründlich prüfen zu können und ihr nachgehen zu können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Jugendämtern tragen eine hohe Verantwortung und machen einen guten und wichtigen Job. Aber auch sie sind nicht unbegrenzt belastbar. Seit 2012 steigen allein die Verdachtsmeldungen stetig an, die Mitarbeiterzahl jedoch nicht. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es leider wohl nie, aber danach zu streben ist unsere gemeinsame Pflicht!“, so Geschäftsführerin Andrea Wegner.

Bereits in zahlreichen Interviews und Stellungnahmen ermutigte Wegner die um Kinder besorgten Bürgerinnen und Bürger, in ihren Bemühungen um Hilfe für diese Kinder und ihre Familien nicht nachzulassen: „Man bekommt ja nicht automatisch eine Rückmeldung über das Prüfergebnis. Aber wenn sich in den Beobachtungen am Kind wochenlang nach einer Verdachtsmeldung nichts ändert, macht es Sinn, noch einmal aktiv zu werden.“ Es gebe laut der Geschäftsführerin meist noch eine höhere Instanz, die informiert werden könne und wohin man ggf. auch Beschwerden richten könne, wenn augenscheinlich nichts passiert in dem angezeigten Fall. Bürgermeister, Landräte, Kommunalvertreter seien da ebenso gefordert, wie Mitglieder des Kinderschutzbundes. „Wir fungieren nicht selten als Ombudsstelle und bemühen uns um gute Lösungen vor Ort. Für das notwendige ‚Mehr‘ an vorbeugender Kinderschutzarbeit vor Ort und einheitlichen Qualitätsstandards in den Regionen wünschen wir uns seit Jahren ein Kinderschutzzentrum mit einem fachlich gut aufgestellten interdisziplinären Team, das vor allem auch in den ländlichen Regionen unterwegs sein kann, aufklärt und Eltern sowie Fachkräfte gleichermaßen stärkt“, führt Wegner weiter aus. Dem Kinderschutzbund ginge und gehe es nie vorrangig um Kontrolle von Familien oder Einrichtungen für Kinder und Jugendliche, sondern um gemeinsame Lösungen für Probleme vor Ort. Je früher diese erkannt und benannt werden, desto schneller werde es besser für alle Beteiligten. Sobald der neue Kinderbeauftragte des Landes, Herr Holger Paech, seine Arbeit aufnimmt, werde man sich über weitere Schritte in diese Richtung verständigen.

Zu Landrat und Jugendamtsleitung des Saalekreises sowie zu Bürgermeister Andreas Nette in Querfurt hat der Kinderschutzbund Kontakt aufgenommen und Unterstützung in dieser Krisensituation angeboten: „Wir können uns nur zu gut vorstellen, was ein solcher Fall mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Kontext Kinderschutz – Polizei inklusive – in der Kommune macht. Deshalb müssen wir jene stärken, die sich auch weiterhin tagtäglich um das Wohl der Kinder dort zu bemühen haben.“

Weitere Artikel zum Thema finden sie hier:

https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/kindesmisshandlung-hilfe-ansprechpartner-kinderschutzbund-100.html

https://www.mz-web.de/querfurt/nachbarn-beklagen-behoerdenversagen-der-grausame-tod-eines-zweijaehrigen-in-querfurt-37018370

Zeugnis -> Telefon!

Am heutigen 15.07. ist es wieder soweit, letzter Schultag dieses Schuljahres und es gibt Zeugnisse in Sachsen-Anhalt.

Ist niemand da, der sich mitfreut über das Zeugnis? Weiß ein Kind oder Teenager nicht, wie er sein Zeugnis den Eltern „präsentieren“ soll? Was sagen Eltern ihren Kindern, wenn das Zeugnis weit hinter deren Erwartungen zurück blieb? Um den Start in den Feriensommer 2020 nicht zum Fiasko werden zu lassen, empfiehlt es sich, ggf. zum Telefonhörer zu greifen. Die kostenfreien Rufnummern der Nummer gegen Kummer e.V. werden an diesem Mittwoch für Sachsen-Anhalter zum Zeugnis-Telefon. weiterlesen »

Gemeinsame Presseerklärung von Kinderschutzbund Sachsen-Anhalt und Paritätischem Wohlfahrtsverband Sachsen–Anhalt

Kinder in der Corona-Pandemie:

Gemeinsam „den Stein ins Rollen“ bringen – für unsere Kinder!


Die Corona-Pandemie ist inzwischen auch zu einem ernst zu nehmenden Risikofaktor für Gewalt in der Familie geworden, begründet durch Frustration, Unzufriedenheit und Überforderung.

Darauf weisen der Kinderschutzbund Landesverband Sachsen-Anhalt und der Paritätische Wohlfahrtsverband Sachsen–Anhalt aus Anlass des Tages der gewaltfreien Erziehung am heutigen 30. April hin. weiterlesen

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